Pfadicorps Patria Bern

Was wir wollen

Wir in der Pfadi suchen eigenes, echtes Erlebnis, von Mensch zu Mensch, hautnah und „live“, mit allen Sinnen und Gefühlen, spontan und persönlich, im wahrsten Sinne mit Leib und Seele. Wir versuchen uns selber besser kennen zu lernen, unsere Grenzen auszuloten und uns selbst zu verwirklichen. Sportclubs bieten Förderung auf Spezialgebieten, fördern Kinder aber eher einseitig. Wir in der Pfadi bieten eine breite Palette von Anlässen bei Sport und Spiel, im Freien oder in Heimen, beim Erleben von Themen und Geschichten, führen Rollenspiele oder selber komponierte Musikstücke auf, kennen nebst Action und spannenden Übungen auch Gemütlichkeit und das heitere Zusammensein. Bei all diesen Aktivitäten werden die Teilnehmer immer wieder vor Probleme gestellt, die sie selbständig oder in der Gruppe lösen müssen und lernen dabei spielerisch mit unbekannten und unerwarteten Situationen umzugehen und sich zu organisieren. Auf diese Weise versuchen wir die Ziele, der Pfadibewegung Schweiz umzusetzen. Diese lauten:

  • selbstbewusst und selbstkritisch sein
  • sich annehmen und sich ausdrücken
  • anderen frei begegnen und sie respektieren
  • kreativ sein und umweltbewusst handeln
  • offen sein und nachdenken

Wir streben nach einer ganzheitlichen Förderung der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsen. Und das nach dem Motto „Junge für Junge“ und dabei sind die Jugendlichen, die einen Trupp führen speziell dafür ausgebildet und meist sogar zertifizierte Jugend und Sport (J+S) Leiter im Sportfach Lagersport und Trekking. Gerade dank dieser Ausbildung der LeiterInnen, können diejenigen Lager und Anlässe, die unter J+S durchgeführt und von J+S finanziell mitgetragen werden, so kostengünstig gemacht werden, dass sie beinahe für jedermann erschwinglich sind.

Wer wir sind

Seit der Neuorganisation im März 2003 umfasst das Pfadicorps Patria Bern Einheiten der 1., 2. und 4. Stufe. Sie decken zwischen Kehrsatz, Muri, Hinterkappelen und insbesondere in der Stadt Bern ein weites Gebiet ab, das es - notabene vielerorts im guten Einvernehmen - mit anderen Pfadigruppen zu teilen gilt.

Bei allen äusserlichen Veränderungen sind die Grundideen der Pfadi die selben geblieben: Wir sind eine konfessionell und politisch neutrale und unabhängige Non-Profit-Organisation und wollen in aktiver Jugendarbeit den Kindern und Jugendlichen gemeinsame Erlebnisse an den Übungen am Samstag oder in den Lagern ermöglichen. Wir bieten Möglichkeiten an, auf verschiedenen Gebieten Fähigkeiten und Kenntnisse zu erwerben oder zu erweitern, so zum Beispiel in Pfaditechnik, in persönlichen Herausforderungen in der Gruppe, im sinnvollen Umgang mit sich, anderen Menschen und der Natur, und nicht zuletzt in ersten Erwerbsversuchen von Führungserfahrungen. Wir bemühen uns, jedes einzelne Pfadi mit seiner Persönlichkeit und seiner Eigenart zu akzeptieren und ihm - seinem Alter und seinen Fähigkeiten entsprechend - auch Verantwortung zu übertragen.

Es gibt zeitlose Tatsachen, die für die Pfadi wirken und wir dürfen uns diese ruhig vor Augen führen: Die multimediale Unterhaltungsindustrie bietet heute zu fast 100% „Konserven“, künstliche Gefühle und vorprogrammierte Reflexe an. Das ist zwar zur Zeit sehr „in“, wird aber die Pfadiidee niemals ersetzen können!